Portrait – Die Choreografie der Blicke

 

 

Punkt, Punkt, Komma, Strich und ebenso Portraits von Rembrandt oder Picasso zeigen, wie Menschen sich sehen.

Der vorherrschende Zweck eines Portraits hat sich im Lauf der Jahrhunderte verändert. Geblieben ist jedoch die Frage, wie und was sehe ich eigentlich, wenn ich einen Menschen betrachte?
Geblieben ist auch die Frage, wie ich mich darüber austauschen kann.

Der Anblick eines Menschen sagt auf Anhieb sehr viel mehr, als das alltäglich notwendige Freund-Feind-Schema ins Bewusstsein dringen lässt. Diese Erkenntnisse schlummern unter der Decke der Alltagsbewältigung.

In dem Video „Ein Gesicht im Dunkeln betrachten“ (2001)  habe ich versucht, die Choreografie von Blicken ins Bewußtsein zu holen.

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