Video

          Diegos Mirror 

 

Instant Spaces

Auch bei den Werken, die den Zusammenhang zum Portrait zunächst nicht vermuten lassen, geht es um den Raum des Blicks. Bei der Video-Arbeit „Instant Spaces“ beispielsweise wird der Blicke der Betrachtenden auf die Suche nach ihrem eigenen Ort geschickt. Die Video-Arbeiten verstehe ich in diesem Sinne als „Malerei mit anderen Mitteln“. Und ihre Ergebnisse fließen auch wieder in malerische Prozesse ein, wie bei den Aquarellen zu den Instant Spaces zu sehen ist.

Der Ort der Bilder

In Zeiten von Navigationssystemen und Virtualität gewinnt die
 Definition des realen Standortes eine neue Dimension. „Wo ist das Bild!“,
 fragt Théophile Gautier beim Anblick des Velazquez-Gemäldes
 ‚Las Meninas‘ im Jahr 1882.
 Wo bin ich, wenn ich ein Bild betrachte?
 Die Video-Installation ‚Instant Spaces‘ mit ihrem Lampenschirm aus
 Leinwand kreist um diese Frage.
K.K., 2009

Diegos Mirror / Diegos Spiegel

Klaus Stein, 2004

„……Wenn ich oben gesagt habe, daß Diegos Spiegel ein Video ist, so ist das zwar nicht falsch, aber mindestens mit gleichem Recht gehört die Arbeit einer anderen Kunstgattung an, nämlich der Malerei. Um zum Ausdruck zu bringen, wie verblüffend das ist, was der Künstlerin gelungen ist, könnte man Zuflucht zu einem Paradox nehmen und sagen: Es ist ein 15 Minuten langes Gemälde.

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