Drei Ausstellungen

14. November bis 30. Januar

Future Continuous, Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 13, 20095 Hamburg
6.12. bis 25.1.2026 
Führungen: 18.12., 18 Uhr und 25.1., 15 Uhr



Arbeitsansatz zu den drei Ausstellungen

Die Voraussetzung für ein „Recht des Stärkeren“ ist, die „Stärksten und Mächtigsten“ innerhalb der verschiedenen Menschengruppen zu erkennen.

Da dieses Erkennen des vermeintlich „Stärksten“ aber instinktiv geschieht, bleibt es oft unbewusst und wird nur selten hinterfragt.
Wenn Aufbegehren oder Rückzug keine Option sind, erfolgt eine Identifikation mit dem Aggressor, sowie seinen Anliegen. Die Abgrenzung zu allem, was schwach oder weich erscheint, ist dann nur noch ein kleiner Schritt.
Das „Anderssein des Anderen“ kann nun markiert und gekennzeichnet werden.
Es wird als krank, minderwertig, parasitär, überflüssig oder feindlich gebrandmarkt und in Folge ausgesondert. Die Logik des „wir oder sie“ lässt die Menschenrechte hinter sich und scheint als einziger fataler Ausweg.
Frauen wissen das, aber nicht nur sie leiden darunter, sondern Menschen aller Geschlechter, sofern sie nicht zu der Gruppe der vermeintlichen „Sieger“ gehören, oder gehören wollen.

Katharina Kohl 11/2025