Edition (Veröffentlichung November 2020)

Die Edition „Archiv Innere –Sicherheit“ folgt der Idee der für die Werkserie entwickelten Ausstellung: 40 Bildkarten, 40 Gedächtnislücken und ein Buch sind in einem Schuber aus recycelten Aktenordnern versammelt.. Alle drei Bestandteile beziehen sich wechselseitig aufeinander.

Das Buch Personalbefragung / Innere Sicherheit, das außerhalb der Edition auch separat als eine Art Volksausgabe erhältlich ist, versammelt die Stimmen unterschiedlicher Autor*innen:

Elfriede Jelinek rüttelt am Grundton von Rassismus und faschistischer Ideologie. Petra Schellen klärt das Verhältnis zwischen intuitiven und investigativen Befragungsansätzen. Tania Kibermanis beleuchtet den persönlichen Hintergrund für die Personalbefragungen. Dirk Laabs bilanziert die Komplizenschaft der Sicherheitsbehörden. Belinda Grace Gardner beschreibt das „weiße Rauschen“ innerhalb der Inneren Sicherheit. Dagrun Hintze fragt nach dem Unterschied zwischen künstlerischem und aktivistischen Vorgehen. Manfred Holler denkt über Otto Schily nach. Katharina Kohl denkt über einen deutschen Polizisten nach. Lutz Kramer balanciert auf dem schmalen Grat der individuellen Verantwortung innerhalb des Behördenhandelns. Dirk Liedtke liefert Notizen zur Karriere des ehemaligen ‚Beauftragten für die Nachrichtendienste des Bundes‘. Claudia Postel ordnet die Werk-Inhalte nach kunstgeschichtlichen Kriterien und ergründet den Begriff der Personalbefragung.



Der Schuber

RANDOM LEAKS

Undichte Stellen

Zufälle und Koinzidenzen: Bei Ereignissen, die im Allgemeinen für Zufall gehalten werden, spielt immer das gleichzeitige Zusammentreffen verschiedener Elemente eine Rolle.

In der Serie RANDOM LEAKS steht die Beobachtung eines zufälligen Geschehens, bzw. das Zusammentreffen verschiedener Ereignisse im Zentrum. Das Unvorhersehbare der Situation ergibt sich aus den Eigenschaften der verwendeten Materialien.

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THINK SMALL!

Stella A, Gipsstr. 4, 10119 Berlin

Anlässlich des 20. Jubiläums in den Räumen der Galerie Stella A sind „Werke, die mit geringem Materialaufwand, mit einfachen technischen Mitteln durchaus komplexe Fragen behandeln und die es den Betrachter/innen ermöglichen, sich als Teil des kreativen Aktes wahrzunehmen.“ Arbeiten der folgenden Künstlerinnen und Künstler sind in der Ausstellung zu sehen:

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HGfW

Hanseatische Gesellschaft für Wasserfarbenmalerei, 16. 6. – 11.8.2019, Galerie W, Hamburg,

Michael Behn • Jaakov Blumas • Martin Conrad •  Manfred Eichhorn
Ralf Jurszo • Katharina Kohl • Günther Rost • Sylvia Schultes

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